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Letztlich verwerflichWednesday, November 11. 2009Trackbacks
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Ja und Ja. Ein Grund mehr, fuer das right to keep and arm bears einzutreten.
Man darf allerdings auch nicht nur den Lokführer sehen. Auch Feuerwehrleute/Polizisten sind davon betroffen.
Ja stimmt ... aber die sind auch bei einem anderen Selbstmord betroffen und diese dienen nicht als Henker ...
Einem Depressiven mit Moral zu kommen ist ... -- am besten selbst noch mal mehr Verstand nutzen, statt von jemandem der von den eigenen Gefühlen in den Tod getrieben wurde, rationales Herangehen beim Suizid zu verlangen.
Ja, die Lokführer sind Opfer. Trotzdem ist der Beitrag weltfremd. Fehlt nur noch der Hinweis, dass er nicht in den Himmel kommt!?
Der Beitrag ist nicht weltfremd,
genau das gleiche hab ich am Tag danach gedacht. So bedauerlich es ist was Herrn Enke passiert ist und vor allem seiner Familie die damit leben muss. In der Haut des Lokführers möchte ich nicht stecken, ich bin jahre lang zwischen Stuttgart und Ulm gependelt und dort gab es mehrere solcher Zwischenfälle, die Medien interessiert das mal überhaupt nicht was mit den Leuten geschieht. IMHO gehören diese Menschen auch zu den Leidtragenden mit denen ich persönlich nicht tauschen möchte. Die Medien lassen sich dann über die Selbstmörder aus. Persönlich hoffe ich das der Freitod von Herr Enke wenigstens etwas gutes hat und das Thema Depression als Krankheit wenigstens nicht mehr tod geschwiegen, sondern endlich mal anerkannt wird. Genug Publicity hat es ja jetzt gegeben.
Ich glaube nicht, dass den Lokführern damit geholfen ist, wenn sie nach der Tat in die Medien gezogen werden.
Wie gesagt: die Lokführer sind definitiv Opfer, nur das mit "Opfer-Täter" denken in den Fällen IMO kein Fortschritt erzielt wird. Rationalität während dem Suizid anzunehmen ist in den meisten Fällen Quatsch. Es geht ja nicht dabei um Selbstmord der dazu dient einem grausameren Tod zu entgehen -- eine rationale Entscheidung. Soweit ich weiß wird den Lokführern die Wahl gelassen, ob sie noch mal in den Führerstand wollen -- genauso wie zumindest bestimmte Discounter überfallene Mitarbeiter durchaus für ein Jahr, bezahlt, beurlauben (im Familienkreis passiert). "Böse Firmen, guter (Sozial-)Staat" ist schon lange ein Mythos.
Ich hab auch nicht geschrieben, das den Menschen damit geholfen ist wenn man Sie in die Öffentlichkeit zerrt.
Nur interessiert das keinen,insbesondere unsere tollen Medien weil nicht spektakulär/berichtenswert genug . Überhautp nur einen Gedanken an so etwas zu verschwenden überfordert die Damen und Herren Berichterstattung wohl.
Als täglicher Bahn Fahrgast kann ich das nachvollziehen. Wenn man mal den letzten Zug erwischt hat, der dann 4h auf offener Strecke stehen bleibt bis man weiter kommt und man am nächsten Tag wieder früh raus muss, lässt man kein gutes Haar mehr am Selbsmörder.
SWR 3 meldete dazu heute früh, dass man in Absprache mit der Bahn und der Lokführergewerkschaft nicht über die Situation der Lokführer berichte, um Nachahmer nicht zu ermuntern.
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