Saturday, March 31. 2007
Ich hab ja ohnenhin schon nichts was man Frisur nennen koennte. Aber als wenn heute nicht schon genug dinge passiert sind, hat mir gerade so eine bloede Friseuse mal so eben mein Resthaupthaar auf hoechtens 3-4 Milimeter eingekuerzt. Ich könnte heulen.
Saturday, November 26. 2005
Die gute Dame hat offensichtlich recht: Sex sells. Wenn ich mir meine Statistiken angucke rettet mich nur die Tatsache, das ich öfters mal ueber Musik und Solaris schreibe vor einer Übernahme der Top-10-Google-Suchbegriffe durch die Einhandsurfer. Und da ist wirklich jedes Pläsierchen dabei: Vom Sex mit Tieren ueber die Frage nach dem korrekt ausgeführten Blowjob bis hin zu Photos von Frauen beim Orgasmus. Oder um es mit Sid zu sagen: Menschen sind ekelhaft.
PS: Dabei habe ich doch nur ein kleines unschuldiges Weblog. Ich sollte vielleicht auch einige Schlafzimmergeschichten hier posten, dann wird die Hitzahl wohl alsbald explodieren...
Sunday, November 13. 2005
Was hat nur die Zeit aus den Männern gemacht. Früher war die gegerbte Haut , die Narben im Gesicht ein Zeichen von Stärke, von Männlichkeit. Aus heutiger Sicht muss das die Zeit gewesen sein, in der wir noch Kettenhemden getragen haben und uns mit allerlei gefährlichem Gerät duelliert haben, um die Gunst der Dame zu erhalten.
Irgendwie hat sich das geändert. Um die Gemeinheiten der Haut irgendwie in den Zaum zu bekommen, bietet die Industrie mittlerweile auch für den Mann Mittelchen und Cremes an, die versuchen dieses Ziel mit mäßigem Erfolg zu erreichen. Und wenn ich mittlerweile meine Reiseutensilien in ausroll- und aufhängbaren Kulturtasche (wie nennen sich diese Teile eigentlich) betrachte, kann es dieser mit vielen Beischlafutensilienkoffern der holden Weiblichkeit aufnehmen. Und für alle die noch nicht gemerkt haben, das sich die Zeiten geändert haben, bietet die Werbung das dazu passende Schulungsmaterial. Die Falten am Auge sind eben kein Zeichen von Reife, sondern von Stress.
Die Frauen holen zum Gegenschlag aus. Nachdem die Männer über tausende von Jahren oftmals Körperpflege zu den vernachlässigenbaren Dingen gezählt hat, fordert die Frauenschaft heute gleiche Pflichten für alle. Und während sich dank einer Seifenwerbung das Frauenbild gerade wieder auf ein normales Maß einpendelt, so steht der Männerwelt der Schub des ungesunden Schöhnheitswahns noch bevor. Und da Männer ohnehin eine sehr unschöne Neigung zu "Meiner ist der der Größte/Meins ist das Kleinste/Meins ist das Teuerste" haben, wird das wahrscheinlich noch schlimmer ...
Sunday, October 23. 2005
Medien wandeln jeden denkenden Menschen in einen Haufen dummen und panischen Haufen organisierten Urschleims. Warum?
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Sunday, October 9. 2005
Was mir gerade so durch den Kopf schiesst, wo ich doch gerade über Klingeltöne geschrieben habe: Liebe Jambas, ich habe da eine Idee. Limitiert doch per DRM die Anzahl der maximal möglichen Abspielvorgänge, beziehungsweise Klingelvorgänge. Hätte einen Vorteil. Die Leute wuerden schneller ans Telephon gehen. Was wiederum zwei weitere Vorteile zur Folge hätte. Personen, die ich versuche anzurufen, würden schneller ihren Hintern bewegen um ans Telephon gehen, wenn sie wissen, das jedes Mal klingeln die Nutzbarkeit ihres Klingeltons verkürzt und ich müsste im Zug nicht dauernd dutzende Male kotzende Elche, russische Orgasmen und nervende Frösche hören, weil diese Töne gar so witzig sind. Danke ! Wäre fast so genial wie euer letzter Geistesblitz ... das Löschlogo. Ein Löschlogo scheint ein leeres Betreiberlogo zu sein. Damit ist Jamba die Quadratur des Kreises gelungen: "Wie verkaufe ich Nichts und bekomme trotzdem Geld dafür ?"
Sunday, October 9. 2005
Ich habe ja vor einigen Tagen hier im Weblog vom Wetware Divide geschrieben. Wenn man sich mal die Umwelt genau betrachtet, ist er da. Er ist nachgerade offensichtlich. Man kann ja von der Werbebranche halten was man will, aber sie hat ein Ohr und ein Auge für die Entwicklungen der Menschen. Und somit stellt sie oftmals dann doch einen guten Spiegel dar, um den Zustand einer Gesellschaft in wenigen Minuten oder Augenblicken zu erfassen. Ich meine jetzt nicht jene Minderheit, die in der Lage ist, Werbung aktiv zu rezipieren und auch zu analysieren, sondern die Zielgruppen, für diese Art der Manipulierung geschaffen worden ist, um das Ziel der Bedürfnisgenerierung zu erreichen.
Continue reading "Der Wetware Divide in der Praxis"
Thursday, October 6. 2005
Sechsuhrfünfundvierzig in der früh. Der Katapult bringt mich wieder in die Hauptstadt unseres Staates, um mich dann in einen der Pendlerzuege auszustossen, die mich dann in die Vorortlandeshauptstadt zu bringen. Richtig Lust habe ich keine mehr. Die ist mir umfassend vergangen. Sechsuhrfuenfzig und mein Glaube an die Mitmenschen ist wieder mal erschuettert.
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Tuesday, September 27. 2005
Man sagt, das jede Reise mit einem ersten Schritt beginnt. Das gilt auch für Dienstreisen. Nur das hier der erste Schritt besonders schwer ist. Es ist der Schritt, der mich aus dem Bett herausträgt.
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Saturday, September 24. 2005
Es ist eine der grossen Lebensluegen des modernen Menschen, das man die Liebe, die man einem Menschen entgegenbringt, s irgendwann damit zeigt, das man mit ihm einen Möbelladen betritt und dort die erste gemeinsame Ausstattung fuer die gemeinsam zu beziehende neue Heimt erwirbt. Da ich bisher noch nicht in diese Situation gekommen bin und IKEA bisher nur alleine oder mit Geschwistern,Eltern und Freunden besucht habe, kann ich diese Laeden sehr viel entspannter besuchen. Dies oeffnet den Blick in die tiefsten Abgründe des Beziehungslebens.
Geeignet ist insbesondere Küchenabteilung. Menschen die ehedem zusammengehoerten streben in Siebenmeilenstiefeln der Trennung entgegen bei der Diskussion der Spülenhöhe und -position. Warum geht man hier gemeinsam hin? So sehenden Auges in den bevorstehenden Streit? Warum mischen sich Männer in Diskussionen ein, von denen sie nichts verstehen? Der normale Mann kann eben nur drei Rottöne unterscheiden und genau einen benennen (von Rose bis Burgund heisst es "Das ist rot") und trotzdem ist der nächste Streitpunkt im Ikea die Wahl des farblich passenden Zierrats. IKEA weisst zwar durch gelegentlich im Labyrinth applizierte Laminatstreifen auf dem Boden auf die Strapazierfähigkeit ihrer Bodenbeläge hin. Aber es wird nirgends auf die Strapazierung der Beziehungen hingewiesen. Das ist verbesserungswürdig.
Abschliessend nur eine Frage: Warum ist auf der Kundentoilette des IKEA Moorfleet ein Kondomautomat zu finden, der seine reichhaltige Auswahl an Schutz gegen ungewollte zusaetzliche Konsumenten für Smörland und IKEA Kinderwelt dem geneigten Kunden feilbietet? Ist mir die Bedeutung von IKEA für Singles noch nicht bekannt? Soll hier auf die Möglichkeit der sexuellen Interaktion im Rahmen der Konfliktverarbeitung (im Volksmund auch Versöhnungssex genannt) hingewiesen werden, mit der die grössten Streitpunkte dem schnellen Vergessen anheimgeführt werden können? Oder ist dieser Automat nur schlicht ohne jedes Nachdenken dort platziert worden?
Thursday, September 1. 2005
Nennt es eine gewisse kulturelle Arroganz, aber ich hätte beim Tsunami in Asien eher mit Plünderungen gerechnet, als jetzt in den USA : Chaos nach Katrina. Es ist wohl doch so, das Zivilisation etwas ist, das bei Katastrophen dieses Ausmaßes zuerst geopfert wird wenn es ums eigene Ueberleben geht.
Thursday, September 1. 2005
Es gibt den effektheischenden, Betroffenheit simulierenden Journalismus, wie er hier oder auch fast jede beliebige andere Postile ihn zu Katastrophen bringt. Es gibt auch auch die unaufgeregte Art zu informieren, wie sie die Zeit praegt: Amerikas Sintflut.
PS: Ich gehe davon aus, das die Berichterstattung wieder im bekannten Muster laufen wird.
Sunday, August 28. 2005
Ich war eigentlich bisher immer der Meinung, das sich erfolgreiche Beziehungen (also jene, die über die einmalige körperliche Interaktion hinausgehen) an gemeinsamen Interessen kristallisieren. An gemeinsamen Erinnerungen, an gemeinsamen Tätigkeiten, an gemeinsamen Gefühlen. Deswegen wirkt die aktuelle T-Mobile-Werbung ein wenig seltsam auf mich. Zwei Menschen treffen aufeinander, und sie haben anscheinend keinerlei Gemeinsamkeiten. Sie beherrschen nicht einmal mehr die Kunst der gepflegten Konversation, in dessen Verlauf sich vielleicht ein interessantes Gespräch ergibt.
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Tuesday, August 23. 2005
Also, da sind sie nun zuende: Die Weltjugendtage werden allseits als Erfolg gewertet. Teilweise sogar als Wiederauferstehen des christlichen Wertemodells und dem Zurückweichen der atheistisch-hedonistischen Sicht der Dinge. Alles falsch. Glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, das die Jugend aus einem anderen Grunde nach Köln gefahren ist um Spass zu haben. Um Abends noch jemand abzuschleppen. Meine Vermutung ist ja, das in Köln mehr Kondome als Hostien verteilt wurden.
Und der Weltjugendtag ists dann auch nur geworden, weil das wertkonservativen Eltern leichter zu erklaeren ist, als der Besuch einer der üblichen technoiden Umzüge, auf der wie wir seit Jahren wissen nur leicht bekleidete Personen beiderlei Geschlechts ihr Unwesen treiben, die sich danach in gar ueblen Etablisments treffen um noch die eine oder andere Tablette einzuwerfen. Passenderweise gibt es ja in Hannover die Reincarnation Parade, nur ohne Benedikt ...
Thursday, August 18. 2005
Wenn man unter der Wahrnehmung leidet, das das eigene Leben doch eine der schwersten und anstrengensten Herausforderungen ist, die es auf diesem Planeten gibt und alle anderen das nur nicht zu würdigen wissen, empfehle eine Reise auf die andere Seite dieses Landes. Und damit meine ich nicht Bayern. Das finde ich auch schlimm, aber das hat andere Gründe die eher damit zusammenhängen, das ich "nordisch by nature" bin und somit schon eine genetisch veranlagte Skepsis gegen Menschen habe, die eine kaum verständliche Ableitung des Deutschen sprechen und einen erheblichen Überlegenheitshabitus an den Tag legen. Aber Bayern denken wohl genauso ueber Menschen, die im Grenzgebiet zu Ostfriesland aufgewachsen sind.
Ich denke da jetzt eher an die Reise in das Deutschland, das es nicht gibt, oder es zumindest sehr gut verdrängt. Das ist ungefähr so wie der Untergrund in Futurama. Nur das man in diesem keinen Kanaldeckel aufmachen muss, um dorthin zu gelangen. Es reicht einfach so gegen 0 Uhr auf dem Rückweg von Freunden die S-Bahn zu wählen. Vielleicht war der gestrige Tag ein wenig extrem, aber das pulsierende Nahverkehrssystem dieser Stadt verwandelt sich mit zunehmender Annäherung an den Betriebsschluss in eine doch recht lehrreiche Veranstaltung, wie tief man sinken kann, wenn niemand da ist, der einen aufhalten könnte.
Da wäre der stark verwahrlosten Alkoholiker, der es problemlos schafft einen ganzen S-Bahnwaggon auszufüllen. Ich hätte stutzig werden sollen, als sich der ganze Waggon schlagartig leerte. Nase zu und durch. Weiterfahrt. Station Berliner Tor. Einen Bahnsteig gegenüber sieht man wie ein jemand sich kaum auf den Beinen halten kann und schwerfällig versucht den Waggon zu erreichen. Beim unvermeidlichen Stolpern über die Einstiegskante des Fahrzeuges verteilt er dementsprechend großflächig. Klassische Anzeichen einer Hopihalidol-Vergiftung.
Thursday, August 11. 2005
Die Welt hat sich in den letzten Jahren geändert. Während in vergangenen Dekaden es noch eine Kunstform war, möglichst viel so zu verbergen, das man eine Menge erahnen konnte, aber im Grunde nichts sah, gehört es mittlerweile zur Mode Damenunterbekleidung nicht mehr nur unter der Oberbekleidung zu tragen, sondern diese in aller Deutlichkeit nach Aussen darzustellen.
Warum ich überhaupt auf dieses Thema komme, ist etwas seltsam. Ich war gestern am fruehen Abend tanken. An sich ja nichts Besonderes. Nur eins hat mich stutzig gemacht: Wegwerfstringtangas, die jetzt auch an Tankstellen kaeuflich zu erwerben sind. Da ich nicht davon ausgehe, das diese ohne umfangreiche Markstudien in diese Verkaufsstätten gekommen sind, frage ich mich: Was zum Henker bringt die Dame zu einem Erwerb dieser Utensilen beim Tanken ? "Säule 8, eine Schachtel Lungenteer Light und den blauen Stringtanga in Groesse M". Ich habe es auch nicht glauben wollen, als mir eine gute Freundin vor Ewigkeiten davon erzaehlt hat ... bis ich es heute selber gesehen habe.
Nichts das ich gegen dieses Kleidungsstück an sich einzuwenden hätte. Seit einer Kneipenrunde und viel zu vielen Bier vor vielen Jahren zu Studentenzeiten weiss ich viel zu viel über die korrekte Wahl dieser Bekleidungsstücke (Manche Dinge möchte man nicht wissen, wenn man sich die eine oder andere Illusion erhalten möchte. Die Erkenntnis, das es den Weihnachtsmann nicht gibt, ist eh schon schwer genug zu ertragen. Für gewöhnlich geht es im Leben danach eh nur noch bergab). Ich bin nur der Meinung, das manche Dinge nicht derart offensichtlich sein muessen.
Am Ende heisst es wohl nur, das ich jetzt, kaum das ich das dritte Lebensjahrzehnt hinter mich gebracht habe, offiziell ein "alter Sack" bin: Ich kann den Geschmacksverirrungen der Jüngeren nicht mehr folgen. Obwohl, im Grunde ist es mir immer noch ziemlich egal, wie andere Menschen vor die Tür gehen. Nun ja : Zumindestens solange der Tanga nicht über die Schultern gezogen wird.
Nur einen Wunsch habe ich, um dessen Erfüllung ich inständig und demütigst bitte: Möge diese Mode doch bitte bitte bitte nicht auf die Männerwelt übergreifen. Seit einigen Jahren greift ja jeder modische Schwachsinn auch unter Männern um sich.
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Comments
Sun, 07.09.2008 16:42
Hmm ... ich habe damit gerechn et, seit dem Muentefering in d ie Politik zurueck gekehrt ist ... und die Entwicklung [...]
Sun, 07.09.2008 15:53
Leihst Du mir bei Gelegenheit mal Deine Glaskugel...
Sun, 07.09.2008 13:28
Hmmm ... wasn´t sure about tha t ... i think i will go to my prefered Apple technican after talking with that compa [...]
Sun, 07.09.2008 13:04
Aber ist weniger schlecht unbe dingt besser?
Sun, 07.09.2008 13:01
The Macbooks have clear plasti c in front of the camera modul e, so there actually is no hol e. It's not exceptionall [...]